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BUCH: Russendämmerung

Produktinformationen "BUCH: Russendämmerung"

Russendämmerung Ilia Ryvkin

Der russische Dramaturg und Journalist Ilia Rykin ist aus seiner Wahlheimat Berlin zu einer Reise aufgebrochen, die ihn bis ins Innerste des westlichen wie östlichen Panoptikums geführt hat. Von Weißrussland nach »Belarus« als Beobachter der »verhinderten Revolution«, in Kiew als Wahlbeobachter nach der erfolgreichen »Revolution«, im Flugzeug nach Moskau und dann mit den berühmten Schlafwagen durch die Föderation bis auf die Krim und in den Donbass; nie verlegen um ein Gespräch mit »dem Volk«, Klartext und Abenteuer bei Starkbier, Wodka und Trockenfisch.

Ryvkin ist mit offenen Augen und kritischem Geist durch »den Osten« gereist, hat mit Linken wie Rechten, »nationalistischen« Queer-Aktivisten, staatskritischen Mönchen, kommunistischen Parteisekretären, Militärs, Trinkern und Professoren gesprochen. Er erkundete während seiner Reise nicht nur die Krim und den Donbass während der schwelenden Konflikte, sondern auch »russisch-imperialistische« Kneipen, ein »coronakritisches« Kloster in den Bergen und die Plattenbauten im äußersten Rand Russlands.

In den Jahren der Odyssee notierte Ryvkin seine Beobachtungen über den Alltag in der ehemaligen Sowjetunion in einem einzigartigen politischen Reisetagebuch, das gleich zwei »Spezialoperationen« dokumentiert: eine kriegerische und eine »pandemische«. Ein brisantes, kontroverses und vor allem authentisches Dokument, geschrieben von einem echten »Wanderer zwischen den Welten«!

 


296 Seiten, gebunden, Halbleinen, mit Lesebändchen

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Regulärer Preis: 18,00 €
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Regulärer Preis: 29,00 €
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Nationaler Block Márton Békés Das System der Nationalen Zusammenarbeit Viktor Orbáns Ungarn mit seiner betont illiberalen Demokratie, seinem ethnischen Volksbegriff und seinem Bekenntnis zur europäischen Identität des Landes ist den liberalen Eliten in der Europäischen Union seit fast eineinhalb Jahrzehnten ein Dorn im Auge. Trotz aller Drohungen und Sanktionen liefert es ihnen die tägliche Erinnerung daran, dass ihre Herrschaft nicht das »Ende der Geschichte« darstellt, als das sie nach dem Ende des Kalten Krieges dargestellt worden ist. Doch es ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, dass das ungarische Volk diesem Mann, der 2010 nach einem Erdrutschsieg seines rechtskonservativen Wahlbündnisses zum zweiten Mal Ministerpräsident wurde, auch nach fast 15 Jahren noch immer sein Vertrauen schenkt und Orbáns Fidesz erst 2022 das beste Wahlergebnis seiner Geschichte beschert hat. Trotz feindseliger Berichterstattung in ausländischen Medien ist es auch nicht so, dass die regierenden Rechtskonservativen das Land unter Gewaltandrohung in einem eisernen autoritären Griff halten würden. Das »System Orbán« ruht auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens, der die Regierungspolitik gleichermaßen bestätigt und befördert. Márton Békés, Kulturfunktionär und rechter Theoretiker, erläutert den spezifischen historisch-sozialen Hintergrund, der die Ära Orbán möglich machte, und wie es gelang, diese von einer bloßen Amtszeit zu einer regelrechten Epoche auszubauen. Geschult am italienischen Philosophen Antonio Gramsci denkt Békés die gewohnte »neurechte« Vision der kulturellen Hegemonie einmal in entgegengesetzter Richtung: Denn in Ungarn gab es keine dissidente Langzeitstrategie, die die öffentliche Meinung formte und dem Fidesz-Sieg den Boden bereitete. Es war ein rechtskonservatives Parteienbündnis, das eine völlig unglaubwürdige und abgewirtschaftete Sozialdemokratie aus dem Amt jagte und im Anschluss daran ging, mit kluger Kulturpolitik und Prinzipientreue das von liberalen Winden zerstreute Volk wieder zu einem festen nationalen Block zusammenzufügen. Mit seiner ungewohnten Perspektive auf die Geschehnisse in Ungarn steht Békés quer zu den Theorien, die prominent Alain de Benoist in seinem Standardwerk Kulturrevolution von rechts formuliert hat. Das macht ihn für Theorieinteressierte und Aktivisten im politischen Vorfeld umso interessanter, um das eigene strategische Denken flexibel zu halten. Das gilt ebenso für Parteipolitiker: Wer politische Macht nicht nur erreichen, sondern erhalten und vermehren will, kommt nicht an diesem Buch vorbei. Der AfD wird seit Jahren vorgeworfen, den etablierten linksliberalen Kulturbetrieb »brutal« zurechtstutzen zu wollen – ja, warum denn eigentlich nicht?  Das Erscheinen dieses Buches wurde gefördert durch die Foundation for Research on Central and Eastern European History and Society, Budapest. Mit einem Vorwort von Benedikt Kaiser.   120 Seiten, Klappenbroschur, Fadenbindung

Regulärer Preis: 16,00 €
BUCH: Theorie der Diktatur
BUCH: Theorie der Diktatur

"Theorie der Diktatur"   Unser aller Freiheit ist bedroht. In Zeiten des digitalen Überwachungskapitalismus, der sich mit der linken politischen Korrektheit vermählt hat, wird die Dystopie 1984 von George Orwell auf erschreckende Art und Weise aktuell. Michel Onfray (Jg. 1959), Philosoph und Nonkonformist aus Frankreich, bekämpft diese Entwicklung mit offenem Visier und fragt: Wie wird in Westeuropas Gesellschaften eine neue Art der Diktatur etabliert?     Onfray identifiziert sieben Wege, auf denen dies geschieht. Sein Buch und seine Thesen sorgten in Frankreich monatelang für Debatten und Angriffe auf ihn. Die Wucht der hysterischen Reaktionen liegt vor allem darin begründet, dass der Autor, dessen Werke in bereits 25 Sprachen übersetzt wurden, seine Gesellschaftskritik so luzide wie tiefschürfend darlegt und Ross und Reiter klar benennt. Denn die Praxis einer Tyrannei im Werden vollzieht sich nicht im luftleeren Raum. Nein, es gibt Akteure, die diese sieben Wege beschreiten, es gibt Bausteine des Verfalls, und es gibt eine Theorie der Diktatur.     Um die Freiheit zu zerstören, werden permanente Überwachungsmethoden sichergestellt, Meinungen standardisiert und »Gedankenverbrechen« angeklagt. Um die Sprache zu verarmen, wird ein neues, den Herrschenden genehmes Sprachmuster eingeführt. Um die Wahrheit abzuschaffen, wird Ideologie gelehrt und die Presse instrumentalisiert. Um die Geschichte auszulöschen, wird die Vergangenheit umgeschrieben. Um die Natur zu leugnen, wird der Antrieb für das Leben zerstört und Sex zum reinen Geschäftsmodell. Um Hass zu verbreiten, werden permanent Feinde als Ablenkziele erschaffen. Um nach einem neuen Imperium zu streben, werden bereits Kinder indoktriniert, die Opposition kontrolliert und Machtverhältnisse verschleiert.   Michael Onfray enthüllt diese Theorie der Diktatur schonungslos. Diese Analyse ist der erste notwendige Schritt auf dem Weg zu einem Wandel. Noch ist die Praxis der Diktatur nicht vollends etabliert. Noch bleibt Zeit zum – Widerstand!   Mit einem Vorwort von Mária Schmidt (Budapest), einer langjährigen Beraterin von Viktor Orbán.     Verlag: Jungeuropa Verlag Info: 224 Seiten, Klappenbroschur, Fadenbindung

Regulärer Preis: 22,00 €
BUCH: Nietzsche – der Zeitgemäße
BUCH: Nietzsche – der Zeitgemäße

Nietzsche – der Zeitgemäße   Protofaschist, Antichrist, Antidemokrat, Übermensch, Geisteskranker – auch 120 Jahre nach seinem Tod scheiden sich an der Philosophie Friedrich Nietzsches die Geister. Bei Linken und Liberalen aufgrund seiner aristokratischen Lehre und seiner gnadenlosen Ehrlichkeit verhasst, haben auch Rechte ihre Probleme mit dem Propheten des Übermenschen – zu traditionsfeindlich, zu individualistisch, zu unbürgerlich.   Zeit seines Lebens verstand sich Nietzsche als »unzeitgemäß«. Er selbst forderte, sein Werk solle erst 100 Jahre nach seinem Tod gelesen werden, damit es verstanden werde. Julien Rochedy – seit seiner Jugend von Nietzsches Philosophie beeindruckt – folgt diesem Auftrag des großen Denkers und begleitet ihn auf seinem Weg vom deutschen Nationalisten zum »guten Europäer«.   Rochedy zeichnet das Bild eines Mannes, dessen unbändiger Wille zur Macht ihn von den höchsten Sphären philosophischen Denkens bis hinab in die tiefsten Tiefen des Allzumenschlichen führt, eines Mannes, dessen Weltanschauung Millionen Menschen bis heute fasziniert und der doch immer wieder missverstanden und missbraucht wird. Rochedys These: Nietzsche ist so »zeitgemäß« wie nie. Sein Denken liefert eine Erklärung für die Degenerationserscheinungen unserer Zeit.   Dieses Buch ist nicht nur eine kenntnisreiche, dezidiert rechte Einführung in die Gedankenwelt Nietzsches, sondern auch ein Generalangriff auf die »Sklavenmoral« der »humanitären Gesellschaft«. Es liefert Denk- und Diskussionsanstöße – zu einer Zeit, in der sich nahezu die gesamte deutsche Rechte durch die Mühen der realpolitischen Ebene quält.   Mit einem Vorwort von David Engels.   Verlag: Jungeuropa Verlag Info: 176 Seiten, Klappenbroschur, Fadenbindung

Regulärer Preis: 18,00 €